Förderung

Staatliche Förderung des Speichersystems

Seit Mai 2013 fördert die Bundesregierung Batteriesysteme zur Ökostromspeicherung. Die staatliche KfW-Bank hat ein spezielles Förderprogramm „Erneuerbare Energien Speicher“ aufgelegt, von dem Sie profitieren können. Diese finanziellen Zuschüsse und niedrigen Zinsen können für privat sowie für unternehmerisch genutzte Speicher-Anlagen beantragt werden. Die Förderung gilt für Neuinstallationen und auch für Nachrüstungen.

Das Bundesministerium für Umwelt bestimmt die Richtlinien zur Förderung von Batteriespeichersystemen in Verbindung mit beispielsweise Photovoltaikanlagen. Das von uns angebotene System Senec.Home erfüllt diese Kriterien und ist damit förderfähig.

Wenn Sie eine bestehende Anlage jetzt mit einem Energiespeicher nachrüsten, erhalten Sie pro Kilowattpeak Solaranlagen-Leistung einen Zuschuss von bis zu 660 Euro. Bei der Neuanschaffung zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage erhalten Sie bis zu 600 Euro Zuschuss pro KWP, das aus Ihrer Anlage stammt. Die Höhe der staatlichen Förderung, hängt von dem Anschaffungspreis des Batteriesystems und der Größe der Solarstrom-Anlage ab. Welche Finanzierungsmöglichkeiten, Laufzeiten und Konditionen für Sie am idealsten sind, erfahren Sie im Austausch mit Ihrer Hausbank oder der staatlichen KfW Bank. Aber auch bei der Verwendung von Eigenkapital ist eine Förderung von der KfW möglich. Sie können damit rechnen, dass ungefähr 30 % Ihrer Kosten vom Staat bezuschusst werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat zur (nicht rechtsverbindlichen) Einschätzung der Kosten zwei Rechenbeispiele herausgegeben:

  • Möglicher Fall 1:
    Die Installation einer 5 kWp-Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Lithium-Batteriesystem mit 3,3 kWh nutzbarer Kapazität kosten komplett installiert 19.500 Euro. In diesem Fall liegt der Zuschuss für den Speicher bei 3.000 Euro.
  • Möglicher Fall 2:
    Sie rüsten eine 4 kWp-Photovoltaik-Anlage mit einem Blei-Batteriesystem mit 3,3 kWh nutzbarer Kapazität nach. Die Kosten für dieses Speichersystem wären 6.000 Euro. Hier gäbe es einen Speicher-Zuschuss vom Staat von 1.800 Euro.

Bedingungen für den Erhalt der Fördersummen:

Wenn Sie die spezielle Förderung der KfW nutzen möchten, darf die Nennleistung Ihrer Photovoltaik-Anlage nicht über 30 Kilowatt liegen. (Privathäuser haben üblicherweise bis zu 10 Kilowattpeak-Anlagen.) Förderfähig ist pro Anlage nur jeweils ein Batteriesystem, zudem muss dieses dann mindestens 5 Jahre innerhalb Deutschlands betrieben werden. Beantragt wird die Förderung vor Anschaffung des Speichers. Wenn Sie Ihre Photovoltaik-Anlage mit einem Speicher nachrüsten möchten, muss die Anlage mindestens seit sechs Monaten in Betrieb sein. In dem Fall, dass Ihr Speichersystem staatlich gefördert wurde, dürfen Sie nur noch maximal 60 % Ihres erzeugten Stroms in die Netze einspeisen.

Formelle Aspekte sind zudem, dass der Wechselrichter Ihrer Anlage eine Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung hat, die per Zertifikat belegt ist. Nachgewiesen werden muss ebenso, dass Ihr Solarstromspeicher durch eine Fachkraft in Betrieb genommen wurde. Selbstverständlich können wir, als Ihr Anlagenmonteur, diese Bestätigung vergeben.

In jedem Fall sollten Sie sich nach den Förderungen erkundigen – sie bringen klare finanzielle Vorteile und sind ein Anreiz jetzt Ihr Speichersystem zu erwerben.